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Karte EcuadorFlaggeEcuador hat eine Fläche von 272.045 km² (3/4 der Fläche von Deutschland) und etwa 13,2 Mio. Einwohner. Die größte Stadt ist Guayaquil (2,1 Mio. Einwohner), gefolgt von der Hauptstadt Quito (1,6 Mio.) und Cuenca. Die Lebenserwartung liegt bei 71,3 Jahren (Frauen 74,3, Männer 68,5 Jahre). Spanisch ist zwar die Amtssprache, aber vor allem in den Andendörfern wird meist Quechua gesprochen.

Von Ende Mai bis Ende Juni 2003 führte mich eine Reise in dieses Land.

Mit IBERIA ging es von München aus über Madrid nach Quito, wo wir uns bei einer netten Familie einquartierten. Quito wurde zum Ausgangspunkt für Touren in die Anden und nach Galápagos. Wir besuchten das Äquatordenkmal Mitad del Mundo bei Quito, den berühmten Markt in Otavalo und eine Hutmacherfamilie im benachbarten Dorf Ilumán. Über Baños, einem Tor zum Amazonasgebiet, ging es weiter nach Riobamba. Von hier mit dem Zug durch eine canyonartige Landschaft zur Teufelsnase und anschließend mit dem Bus nach Cuenca, wo wir nicht nur die wunderschöne Altstadt besichtigten, sondern auch einen Ausflug in den Nationalpark Cajas machten. Bei Latacunga besuchten wir neben dem smaragdgrünen Kratersee Quilotoa einige Andendörfer. Bei Quito holten wir uns anschließend am Vulkan Guagua Pichincha (4.784 m) etwas Höhenanpassung. Es reichte zwar nicht für die Besteigung des Cotopaxi (5.897 m), aber wir bekamen unterhalb des Gipfels zumindest einen Eindruck von diesem Koloss. Schließlich bestiegen wir noch den Iliniza Norte (5.126 m) und erholten uns etwas auf dem fantastischen Markt in Saquisilí von der Anstrengung. Der Urlaub klang mit einem Trip von Quito nach Mindo aus, einer Kleinstadt in einem Naturschutzgebiet mit farbenprächtigen Schmetterlingen und Tucanen.

Karte GalápagosGalápagos liegt etwa 1.000 km westlich vom südamerikanischen Kontinent und ist eine zu Ecuador gehörende Inselgruppe. Die Gesamtfläche beträgt 7.844 km². Davon stehen 96 % unter Naturschutz. Nur knapp 20.000 Menschen leben hier. Größte Orte sind Puerto Ayora auf Santa Cruz und die Provinzhauptstadt Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristobal. Die Inseln wurden 1535 zufällig entdeckt und erlangten nicht zuletzt durch ihre einzigartige Tiervielfalt Berühmtheit. Aufgrund der hier bei seinem Besuch 1835 gewonnenen Erkenntnisse verfasste Darwin seine bahnbrechende Evolutionstheorie.

Wir flogen mit TAME von Quito aus über Guayaquil nach Baltra. Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Puerto Ayora, dem Besuch der Darwin-Forschungsstation und der Beobachtung von freilebenden Riesenschildkröten im Hochland von Santa Cruz ging es an Bord der 'Galápagos Legend' von Baltra aus zur Westküste von Santa Cruz, wo Flamingos, Meerechsen und Landleguane auf uns warteten. Weiter ging es zur Insel Genovesa, wo wir u.a. Masken- und Rotfußtölpel, Fregattvögel und Seelöwen beobachteten. Auf Española bestaunten wir Meerechsen, Blaufußtölpel und Albatrosse. Nach einem Abstecher nach San Cristóbal hatten wir dann noch in einer Mangrovenbucht im Norden von Santa Cruz das Glück, Weißspitzenhaie und Goldrochen direkt unter der Wasseroberfläche zu sehen.


© 2003 - 2004 Kay Estler
letzte Änderung: 29.12.10
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